Sand kreativ: Sandskulpturen am Ostseestrand
Brauer
Sand ist nicht nur ein hervorragendes Reinigungsmittel, sondern eignet sich ebenso gut zu Kunstzwecken. Auch ohne aufwändige Gerätschaften kann man sich an jedem Strand oder auch im Sandkasten auf dem Spielpatz als Künstler und Baumeister beweisen.
Jedes kleine Kind versteht sich sofort aufs Sandburgen bauen, wofür sie meist ihre eigene Technik entwickeln. Die einfachste und somit erste Technik, die man beim Sandburgenbauen erlernt, ist die sogenannte Kleckertechnik, bei der die gleichnamigen Kleckerburgen entstehen. Idealerweise sollte man sich dazu in Wassernähe aufhalten, denn der Sand muss mit viel Wasser geschwemmt werden, damit er auch schön kleckert. Am besten funktioniert das an der Ostsee, wo man besonders feinen weißen Sand an den Stränden vorfindet, ganz gleich, ob man zum Urlaub polnische Ostsee oder die deutsche Ostsee aufsuchen möchte. Beim Kleckerburgenbauen kleckert man Schicht für Schicht des Schlamms übereinander, wodurch nach dem Trocknen ein sehr fest verbundenes Bauwerk entsteht, da der feuchte Ostseesand keine Zwischenräume hinterlässt. Es dauert zwar etwas länger als das Sandburgenbauen mit Schaufel und Eimer, dafür schafft man allerdings eine Sandburg von höherer Stabilität und oftmals sehr eigenwilliger Architektur.
An vielen Stränden finden regelmäßig sogar Meiserschaften im Sandburgenbauen statt. Hier kann man beim Zusehen viele Tricks lernen, wie man eine stabile Sandburg baut. Das wichtigste Arbeitsmittel ist hier die Sprühflasche mit Wasser, mit der der Sand immer wieder befeuchtet wird, bis das gesamte Bauwerk fertig ist. Viele dieser Kunstwerke werden ausgezeichnet, erscheinen dann auf Werbeplakaten , im Fernsehen und in den Zeitschriften und werden auch für das Hotelmarketing in der Region verwendet, denn ein Sand, mit dem sich so tolle Skulpturen bauen lassen, ist schließlich die beste Garantie für ungetrübten Sommerspaß am Strand.
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